Symptom- und Begriffsaufstellungen in Bayern
(Strukturaufstellungen)

nach dem neuen, geistigen Familienstellen

in Landshut, Regensburg und Erding

Symptome und Krankheiten erfassen unseren Körper und erfordern medizinische Behandlung. Die tieferliegenden Ursachen liegen allerdings oftmals in unserer Seele.
Das Aufstellen eines körperlichen Symptoms bzw. Zustands, eines Gefühls oder einer Krankheit gibt Einblick in die systemischen Zusammenhänge und die seelischen Hintergründe für dieses Symptom, diesen Zustand, dieses Gefühl oder diese Krankheit.
Es setzt innere Kräfte frei, die den Heilungsprozess unterstützen und lässt manchmal sogar den Sinn oder Hinweis einer Krankheit aufscheinen. Ob und wie der Körper und die Psyche der seelischen Auflösung eines Symptoms, einer Krankheit folgen, nachdem sie dies oft über Jahre hinweg ausgebildet haben, bleibt unserem willentlichen Einfluss entzogen. Heilung kann man in diesem Sinn nicht machen, wenn sie geschieht ist es ein großes Geschenk.
a) Oft wird mit einer Krankheit auf Menschen, die man liebt und die krank waren, geschaut. Der geheime, verborgene Satz lautet: “ Schau, ich bin wie du. Ich leide wie du. Mit meiner Krankheit gehöre ich zu dir, zu euch.“  Dahinter wirkt der Wunsch nach Zugehörigkeit und Verbundenheit, mit der betroffenen, geliebten Person.
Die Lösung liegt im Wandel dieser inneren Bilder und Sätze. ( Indem man z. B. die betreffenden Menschen innerlich in das Jetzt integriert und erkennt, dass sie kein MitLeid wollen und brauchen;)
b) Symptome verweisen manchmal auf Überlebensleistungen bzw. traumatische
Erfahrungen eines Menschen.
c) Vergessene oder ausgestoßene Personen des Familiensystems bringen sich auf unterschiedlichste Weisen zur Geltung, auch durch Symptome oder Krankheiten.
Die Lösung liegt darin, dass man mit dem Symptom/der Krankheit auf diese Personen schaut und sie in das Herz, die Seele und den Körper hereinnimmt.
d) Bilder über Krankheit als Strafe, als Sühne für eine vermeintlich persönliche Schuld lassen uns krank werden. Die Lösung liegt hier in einer anderen Liebe, einer Liebe, die den Schaden mit mehr Leben gutmacht.
e) Generationenübergreifende, frühere Ereignisse im Familiensystem, die noch zur Lösung drängen, können sich ebenfalls über Symptome oder Krankheiten zeigen.
Die Dynamiken „Ich folge dir nach“ , „Lieber ich als du“,  „Ich für dich“ , „Du für mich“ wirken hier sehr häufig in den Systemen.
Entscheidend ist es, dass man den Punkt findet, an dem dieser geheime Satz seine Wurzel hat. Dies wird mit Hilfe einer Aufstellung oft möglich. Sie führt zur Einsicht, wo Achtung und Liebe fehlten, sie verbindet den Einzelnen, wo er abgeschnitten war. Der Druck nach Ausgleich kann sich dann von einem Ausgleich im Schweren oder Schlimmen wandeln zu einem Ausgleich im Guten, durch Achtung und durch Liebe, die vorwärts gerichtet ist und so dem Leben dient.
f)
Krankheiten können auch noch andere Gesichter haben. Zum Beispiel zeigen sie uns, wenn wir uns von den Bewegungen der Liebe für alles wie es ist, wegbewegen und führen uns zurück zum vollen Leben. Auch zwingt uns die Krankheit auf die Gesundheit Rücksicht zu nehmen, den Weg zur gesunden Lebensführung zu finden.
g) Schwere Krankheiten, die zum Tode führen,
bereiten uns vor, dem Tod vertrauensvoll ins Auge zu blicken und uns den Kräften zu überlassen, die uns lenken und tragen.

Begriffe oder Dinge stehen oft für Personen und Ereignisse im Familiensystem.

So kann man beispielsweise beim Aufstellen eines Hauses, welches Probleme beim Bewohnen, beim Vermieten oder Verkauf bereitet, erkennen, wo dafür die Ursachen aus systemischer Sichtweise liegen.
Das Bewirtschaften eines Anwesens bzw. Bauernhofes oder das Führen eines Betriebes kann schwer werden, wenn die Erbfolge in Unordnung war oder schlimme Ereignisse mit dem Hof, dem Betrieb in Verbindung stehen. Zum Beispiel wirkt sich das Thema der Zwangsarbeit auf Bauernhöfen, in Handwerksbetrieben oder Industriebetrieben während des Zweiten Weltkrieges auf den Betrieb und seinen nachfolgenden Besitzern mit
ihren Familien aus.