Weiterbildung – Familien- und Systemaufstellungen

© Evelyne M. Furthmeier

                        Neue Wege im Leben gehen

Die Weiterbildung gliedert sich in Grundkurs und Aufbaukurs und ist von der Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen (DGfS) anerkannt und zertifiziert. Die Weiterbildungsrichtlinien der DGfS werden erfüllt.

Die einzelnen Module des Grundkurses stehen für sich, sodass ein Einstieg in den Grundkurs bei jedem Modul möglich ist. Jedes Grundkursmodul kann unabhängig von den anderen Modulen belegt werden, eine chronologische Reihenfolge ist dabei nicht erforderlich. Bei jedem Modul wird eine Teilnahmebestätigung ausgestellt. Wer alle sieben Module des Grundkurses absolviert hat, erhält das Zertifikat für den Grundkurs und kann den Aufbaukurs belegen. 

Der Grundkurs richtet sich an Menschen, die zu ihrer persönlichen Weiterentwicklung die systemische Sicht- und Herangehensweise bzw. das Familienstellen in der Tiefe kennenlernen und erfahren möchten und so in ihrem Dasein mehr Präsenz, mehr Leichtigkeit und Frieden gewinnen.

Der Grundkurs richtet sich auch an Menschen, die ihre beruflichen Kompetenzen erweitern möchten und so zu mehr Freude, mehr Erfolg und mehr Gelassenheit in ihrer Arbeit / in ihrem Beruf finden. Grundkenntnisse systemischer Ordnungen gehören immer mehr zum Handwerkszeug in vielen beruflichen Feldern.

Systemaufstellungen bieten Hilfe bei Veränderungsprozessen im Leben sowie im Beruf.

Da die Aufstellungsarbeit den Körper als Medium nutzt, wird viel Wert auf die Körperwahrnehmung, das Fühlen und Spüren gelegt.

Der Aufbaukurs vertieft die Erkenntnisse und Erfahrungen, die im Grundkurs gewonnen wurden und richtet sich an Menschen, die noch intensiver in die System- und Familienaufstellungsarbeit eintauchen möchten und so für ihr Privatleben, für ihre Familie noch mehr Kraft und Freude am Dasein entwickeln.

Der Aufbaukurs richtet sich ebenso an Menschen, die selbst systemisch arbeiten wollen, sei es in ihrem Berufsfeld oder als selbstständiger System- und Familienaufsteller. Es wird prozessorientiert viel Raum für Praxis, Übung und Supervision gegeben.

Struktur

Grundkurs und Aufbaukurs finden jeweils an 7 Wochenenden statt, die auf mindestens zwei Jahre verteilt sind.
Daraus ergeben sich 14 Wochenenden mit 245 Unterrichts-Einheiten a 45 Minuten.

Die Seminare finden im Hotel Central in Regensburg statt.

Die Kursteilnehmer*innen können in jedem Seminar eigene Anliegen beispielhaft zum jeweiligen Themenschwerpunkt einbringen und bearbeiten.

Der Grundkurs kann unabhängig vom Aufbaukurs gebucht werden. Im Grundkurs bearbeitet jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer in mindestens 3 Aufstellungen eigene Themen.

Für den Aufbaukurs ist in der Regel die Absolvierung des Grundkurses Voraussetzung. 

Zeiteinteilung der Weiterbildung:
Samstag: 9:30 – 18:00 Uhr und Sonntag: 9:30 – 16:30 Uhr

Bei Interesse können Sie sich mit mir per Mail, Telefon oder Whatsapp in Verbindung setzen und Näheres über die Anmeldung und die Kursinhalte – siehe auch weiter unten – erfahren.

Peergruppe des Grundkurses

In den 2 Peergruppentagen, die ich begleitend zum Grundkurs anbiete, steht die praktische Aufstellungsarbeit im Mittelpunkt. Durch Übungen, Demonstrationen und Aufstellungen, die ich leite und erkläre, können wichtige Erfahrungen und Einsichten für das Familienstellen erworben und vertieft werden.

Peergruppe des Aufbaukurses

In den 3 Peergruppentagen, die ich begleitend zum Aufbaukurs anbiete, steht die praktische Aufstellungsarbeit im Mittelpunkt. Durch Übungen, Demonstrationen und Aufstellungen, die ich leite oder bei einem Lernenden begleite, können wichtige Erfahrungen und Einsichten für das Familienstellen erworben und vertieft werden.

Insgesamt sind 40 UE in den 5 Peergruppentagen erforderlich.

Nach Abschluss der Weiterbildung können die Teilnehmer*innen
ihre Anerkennung als Systemaufsteller*in (DGfS) bei der Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen beantragen. Es müssen noch weitere Voraussetzungen (siehe Anerkennungsrichtlinien der DGfS) miteingereicht werden.

Supervisionsgruppe / Übungsgruppe  (alle 10 – 12 Wochen)

Die Supervisionstreffen sind ein Angebot exklusiv für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer meiner Weiterbildungen, die nach dem Abschluss der Weiterbildung mit der Gruppe in Kontakt bleiben möchten. Diese Treffen dienen dem Erfahrungsaustausch. Es können Anliegen aus dem beruflichen Alltag und persönliche Anliegen aufgestellt werden.  Die Aufstellungen werden nicht „diskutiert“. Stattdessen sorgt eine klare Leitung für Sammlung, zeitliche Begrenzung und gegenseitige Achtung – sowohl gegenüber demjenigen, der aufstellt (Niemand darf sich einmischen oder kluge Ratschläge geben!) als auch gegenüber dem, der sein Anliegen eingebracht hat.

Inhalte beider Kurse

Grundlagen der Aufstellungsarbeit

  • Geschichtliche Entwicklung der Aufstellungsarbeit
  • Phänomenologie und Konstruktivismus
  • Die Ordnungen der Liebe
  • Die Bedürfnisse nach Bindung, Ausgleich, Ordnung
  • Grunddynamiken in Familiensystemen / ich folge dir nach  –  lieber ich als du  –  ich für dich
  • Die Ordnungen des Helfens
  • Verstrickung und Lösung
  • Opfer – Täter /  Schuld, Rache, Sühnebedürfnisse  /  Versöhnung und Friede
  • Schicksal, Demut, Ohnmacht
  • Die unterbrochene Hinbewegung
  • Die doppelte Verschiebung
  • Gefühle
  • Das Gewissen

Haltung in der Aufstellungsarbeit

  • Die phänomenologische Haltung
  • Ernsthaftigkeit, Achtung, Furchtlosigkeit, Absichtslosigkeit, Demut
  • Sammlung /  Wahrnehmung  /  Präsenz
  • Grenzen der Aufstellungsarbeit
  • Einbindung in laufende Beratungs- und Therapieprozesse
  • Ethikrichtlinien der DGfS

Aufstellungsformate

  • Methodische Vorgehensweise /  Gesprächsführung  /  Anliegenklärung
  • Gruppe /  Einzelberatung
  • innere Aufstellung /  Meditation
  • Das geistige Familienstellen nach Bert Hellinger
  • Symptomaufstellung
  • Familienaufstellung
  • Organisationsaufstellung
  • Entscheidungsaufstellung usw.
  • Verdeckte Aufstellung

Termine – Themen – Kosten / Grundkurs

Modul I        Geschichtliche Entwicklung

Modul II       Mutter – Vater – Kind

Modul III      Paarbeziehung – Elternschaft – Erziehung

Modul IV      Samstag: Erziehung – Hort/Schule / Sonntag: Erbe

Modul V      systemische Zusammenhänge bezüglich

                      Krankheiten / Symptomen / Traumata

Modul VI     Krieg – Flucht – Vertreibung

Modul VII    Arbeitsfelder – Betrieb / Firma / Organisation / Institution

Jedes Modul kostet 200.- Euro Der Gesamtbetrag für den Grundkurs ist 1400.- Euro.

Die Bezahlung findet per Überweisung im Voraus oder bar vor Ort für jedes Modul einzeln statt.

Termine – Themen – Kosten / Aufbaukurs

Modul I  17./18. Sept. 2022   Vertiefung / Wiederholung der Grunddynamiken

Modul II  22./23. Okt. 2022   Gewissen und unterbrochene Hinbewegung

Modul III 3./4. Dez.2022        Gesprächsführung

Modul IV 21./22. Jan. 2023    Vorgehensweisen – Konstruktivismus/Phänomenologie

Modul V  11./12. März 2023  Vorgehensweisen – unterschiedliche Methodiken

Modul VI 6./7. Mai 2023         Anwendungsmöglichkeiten

Modul VII 1./2. Juli 2023         Möglichkeiten und Grenzen der Aufstellungsarbeit

Jedes Modul kostet 200.- Euro. Die Gesamtkosten für den Aufbaukurs betragen 1400.- Euro.

Die Bezahlung erfolgt wie beim Grundkurs.